Was ist Moderation?

Stuhlkreis

Der Stuhlkreis ist die Urform, wenn ein Gruppe von Menschen zum Reden zusammenkommt.

Wenn mehrere Parteien zusammenkommen, gerät das gemeinsame Unterfangen oft auf Grund der Meinungsverschiedenheiten, die sich während des Prozesses auftun, immer mehr in den Hintergrund.

Zum Teil nehmen bei innerbetrieblichen Schwierigkeiten auf zwei gegenüberliegenden Seiten mehrere Personen – z.B. Entscheidungsträger, Projektverantwortliche, Rechtsanwälte etc. – teil. Vielparteienkonflikte wären in der weiteren Folge unausweichlich. In der Regel dient Moderation also, verkürzt formuliert, der Konfliktvermeidung im Vorfeld.

Eine strukturelle Leitung des Gruppenprozesses in Form einer Moderation ist immer dann effektiv, wenn ein gemeinsames, von allen Parteien getragenes Ergebnis oder eine Lösung einer komplexen Aufgabe erwartet wird und die Teilnehmer sich ganz auf die Inhalte konzentrieren möchten. Als Moderatoren konzipieren wir Veranstaltungen (z.B. Klausuren, Tagungen oder Besprechungen) nach den jeweiligen Wünschen, gestalten und steuern sie mit professionellen Methoden und erstellen im Anschluss eine Dokumentation, die als weiteres Arbeitpapier oder als Fahrplan für ein künftiges Miteinander dienen kann.

 

 

Vorteile der Moderation

Gegenüber interner Gesprächsleitungen bestehen die Vorteile einer externen Moderation in einer weitaus konstruktiveren und produktiveren Gruppenabstimmung. Die aus der Moderation gewonnenen Erkenntnisse- manchmal auch schon greifbaren Ergebnisse- stehen den an der Umsetzung von Planungs- oder Arbeitsprozessen Beteiligten als brauchbares Gerüst und hilfreiches Werkzeug für die Zukunft zur Verfügung . Folgende Vorteile lassen sich notieren:

 

 

Möglicher Ablauf einer Moderation von kleineren Gruppen
(z. B. Baugemeinschaften)

Workshop

In Workshops bereiten die Teilnehmer bestimmte Themen für das Plenum auf.

Baugemeinschaftsgruppen, die ihre Vorstellungen von Wohnen und Zusammenleben in Nachbarschaft verwirklichen möchten, haben ein hohes Maß von gruppendynamischer Leistung zu vollbringen:

Damit diese Phasen effizient verlaufen, ist es laut einhelliger Meinung derjenigen, die diesen Prozess bereits einmal hinter sich gebracht haben, unabdingbar, sich eine neutrale und professionelle Unterstützung und Prozessbegleitung von außen dazu zu holen. Durch unsere Ausbildung als Mediatoren im Bauwesen und aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Architekten in den verschiedensten Berufsrollen können wir mit vielen Kompetenzen aufwarten, um diverse »Stolpersteine und Kommunikationsfallen« frühzeitig zu erkennen.

Moderation

Die Moderation von größeren Versammlungen wird meist von Co-Moderatoren begleitet.

Co-Moderationen, die von zwei und mehr ModeratorInnen durchgeführt werden, haben den Vorteil, dass bei einer größeren Teilnehmerzahl einerseits eine optimale Präsenz bewerkstelligt und andererseits eine grössere Palette von Methoden angewendet werden kann.

Die Erfahrung zeigt, dass durch die doppelte Mediatorenpräsenz der Konfliktlösungsprozess zügiger vorangehen kann, da vier Augen mehr sehen und vier Ohren mehr hören als zwei.

 

 

Bedingungen und Ablauf von »Runden Tischen«
oder Bürgerversammlungen

Ein Runder Tisch (»Bürgertisch«) wird von uns Moderatoren geleitet. Die interne Leitung (des Runden Tisches, meist ein kommunaler Vertreter) sorgt für die Erledigung der notwendigen organisatorischen Aufgaben, die Recherchen, die Protokollführung und die Netzwerkarbeit selbst bzw. delegiert sie verantwortlich. Günstig ist, wenn es darüber hinaus eine/n Gastgeber/in gibt, der die Infrastruktur (inkl. Verpflegung) für die Treffen des Runden Tisches zur Verfügung stellt. Vorbedingungen für die Moderation solcher Treffen sind:

 

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